Laparoskopie = Bauchspiegelung
Die Bauchspiegelung (Laparoskiopie) mit Gas (CO2 = Kohlendioxid) hat enorme Nachteile für Patienten und Chirurg.
Risiken und Nachteile des endoskopischen Eingriffs für den Patienten
- Erheblicher Druck im Bauch sowie eine Senkung der Körpertemperatur)
- Nachfolgend Schmerzen, die zum Teil tagelang bis in die Schulter- und Halsregion ausstrahlen können
- Verlängerung der Erholungsphase
- Überladung des Organismus mit Kohlensäure
- Ansäuerung aller Organsysteme
- Seltene, aber typische Komplikationen einer endoskopischen Operation können sein:
Verletzungen von Organen oder Gefäßen durch die Nadel, mit der das Gas eingebracht oder durch die Zusatztrokare, die unter Umständen auch bedrohliche Notfallsituationen (zum Beispiel Blutungen oder Luftembolie) auslösen können - Die Luftembolie im Gefäßsystem durch Verletzung großer Gefäße während der Operation mit nachfolgendem Tod ist zwar selten, aber kaum auszuschliessen, da die Nadel, die in den Bauch eingebracht wird, ohne Sicht, also “blind” eingestochen wird und daher eine solch schlimme Komplikationen nicht gänzlich zu vermeiden ist
Über weitere Komplikationen können Sie unter den unter den weiteren Menüpunkten nachlesen.
Unabhängig von diesen Nachteilen; Würden Sie Ihr Hähnchen so essen ?

Durch die langen ungewohnten Instrumente mit zwei Gelenken verliert der Chirurg seinen Tastsinn, der verliert sozusagen “seine Hand”.
Ein Chirurg ohne Tastsinn ist wie ein Chirurg ohne Hand.
Die Operation ist unpräzise, gefährlich und länger als beim Bauchschnitt.
Die Operation mit diesen langen Unstrumenten ist schwieriger zu erlernen, deshalb operieren weltweit NUR ca. 10 % der Chirurgen endoskopisch, d.h. 90 % operieren PER Bauchschnitt !
EndoGyn verzichtet auf díe Benutzung solcher Instrumente, es werden die aus der Bauchchirurgie bekannten, handagepassten Intrumente eingesetzt, die ein taktiles Gefühl erlauben. > (Die Unterschiede der Instrumente sehen Sie hier)
EndoGyn möchte solche Instrumente eliminieren, damit alle Chirurgen weltweit laparoskopische Operationen durchführen können und damit die Vorteile der Methode allen Patienten zugute kommen.
Hier noch einige Bilder zu den Vorteilen der Lift – Laparoskopie.





Medizinisches Statement für die Frage:
"Warum dauert es so lange, bis die Methode der gaslosen Laparoskopie eingeführt ist"
Von Steven Eubanks, MD, Professor of surgery in: "Much Remains to Be Learned"
"Die gaslose Laparoskopie hat in den frühen ´90 Jahren eine große Aufmerksamkeit und Verbreitung erhalten, doch die, gegenüber der Gas-Laparoskopie, schlechtere Übersicht / `working space´, die man mit damaligen Retraktorsystemen erzeugen konnte, führte zum Popularitätsverlust.“
Und genau das ist es, was wir bei EndoGyn in den letzten 15 Jahren immer modifiziert und verbessert haben, so dass das System von heute, der Abdo-Lift™ eine identische Übersicht bietet, wie sie mit Kohlendioxid-Gas erreicht werden kann.
"Ein größerer Faktor in der Schwierigkeit, die gaslosen Techniken einzuführen, ist der Unwille der meisten Chirurgen zu glauben, dass es klinisch signifikante schädliche Wirkungen des Kohlendioxid-Gases gäbe. Viele der schädlichen Nebenwirkungen und Langzeitwirkungen von CO2 werden nur selten von einem individuellen Chirurg in seiner täglichen Praxis beobachtet.
Diese Situation ist analog zur der Zeit, wo eine Prophylaxe gegen eine tiefe Venenthrombose (DVT) nur vereinzelt durchgeführt wurde und viele Chirurgen sagten, dass sie Hunderte und Tausende von Operationen durchgeführt haben, ohne dass sie eine tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie beobachtet hätten.
Sorgfältige Nachbeobachtungen, objektive Studien und Veröffentlichungen dieser Ergebnisse haben dazu geführt, dass Chirurgen eine bessere und fundierte Einsicht in das Ausmaß der Problematik erhalten haben, Diese Einsicht führte dazu, dass heute die Prophylaxe gegen eine tiefe Venenthrombose und Lungenembolie zum Standard bei einer jeden Operation wurde und ist.“
"Wir sollten hoffen, dass durch Studien wie diese (Laparoskopisch assoziierte Veränderung der Blutgerinnung führt häufiger zu Thrombosen, Ikeda et al, 2004)Kliniker und Wissenschaftler inspiriert werden, dem Problem tiefer auf den Grund zu gehen, das viele hundert Tausende von Patienten jedes Jahr angeht, die mit Kohlendioxid-Pneumoperitoneum operiert werden.
Wir müssen wirklich noch viel dazu lernen.
